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Laufen
als aktive Form der Entspannung
Run-Do eignet sich als aktive Form der Entspannung
ideal zum Stressabbau. Es ebnet den Weg zu einem meditativen Lauf- erlebnis.
Ohne Vorkenntnisse kann es an jedem Ort und zu jeder Zeit durchgeführt
werden.
Meditation ist eine natürliche Tätigkeit zu der jeder Mensch
befähigt ist. Mit ihr richtet man den Blick nach Innen. Gedanken
werden nicht unterdrückt sondern fließen dahin. Wie im Qigong
ist großen Wert auf die geistige Konzentration und die tiefe Atmung
zu legen.
Laufen
als "Run-Do"?
Eines
vorweg: "Run-Do" ist ein Kunstwort, das sich aus dem englischen
Wort "Run" = Lauf und dem japanischen Wort "Do" =
der Weg zusammensetzt.
"Der Weg des Laufens" - erhebt jedoch keineswegs den Anspruch
sich mit den jahrtausend alten Kampfkünsten aus dem fernen Osten,
wie beispielsweise Judo (der Weg des Nachgebens), Kendo (der Weg des Schwertes)
oder Aikido (der Weg der Harmonie) auf eine Ebene zu stellen.
Dennoch können wir aus diesen Sportarten einiges für unser Lauftraining
ableiten. Bei all diesen Künsten des Do wird weniger der sichtbare
Erfolg, die messbare Leistung angestrebt, als vielmehr der Sieg über
sich selbst, die Meisterung des Ichs. Körper und Geist werden zu
einer untrennbaren Einheit.
Die Bewegung wird zu einem meditativen Erlebnis.
Der
Geist des Zen ..
.. hat seinen Ursprung im Tao. Der chinesische Ausdruck
Tao lässt sich kaum in eine europäische Sprache übersetzen.
Er bedeutet etwa "Bahn" oder "Weg", weshalb die aus
dem Tao-te-ching entstandene philosophische Lehre von vielen auf die Formel
"Der Weg ist das Ziel" gebracht wird. Tatsächlich ist sie
jedoch noch viel mehr. Ein Weg zu mehr Erfolg, Zufriedenheit und Glück.
"Run-Do" folgt diesem Weg des Tao.
Yin und Yang
Diese beiden Kräfte sind immer gegensätzlich
und doch ergänzen sie sich. Das eine kann ohne dem anderen nicht
sein. Nur wenn beide in einem gesunden harmonischem Verhältnis zueinander
stehen, fühlt sich der Mensch gesund. Das heißt aber auch,
dass es keine Wertigkeiten zwischen beiden Begriffen gibt. Wenn wir die
Spielregeln von Yin und Yang verstehen, erkennen wir damit auch die Notwendigkeit
des Ausgleichs. Unser Wohlbefinden äußert sich im Wechsel zwischen
Aktivität und Passivität. Zwischen Anspannung und Entspannung.
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